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Donnerstag, 8. September 2011

Zink ein Alleskönner


Zinkmangel, kann dieser in der heutigen Zeit, bei einem uns so großem Nahrungsangebot überhaupt entstehen? Diese Frage muss man leider mit einem Ja beantworten. Ein großer Teil der Bevölkerung ist nicht ausreichend mit Zink versorgt.

In unserem Körper befindet sich ca. 2-4 g Zink. Dieser Mineralstoff hilft Enzymen den Eiweiß-, Fett- und Kohlehydratstoffwechsel in Schwung zu bringen. Ohne Zink wäre ein reibungsloser Stoffwechsel gar nicht möglich. Auch unser Säure-Base-Haushalt ist von Zink abhängig. Besonders für Diabetiker ist eine ausreichende Aufnahme von Zink notwendig, da er maßgeblich am Aufbau des Insulins beteiligt ist.
Aber auch für andere Hormone ist der Mineralstoff von Bedeutung, so kann zum Beispiel ein Mangel zur Unfruchtbarkeit beim Mann führen.

Wie entsteht ein Zinkmangel?
In erster Linie ist eine falsche Ernährung hierfür verantwortlich. Fertigprodukte sind meist nicht sehr vitamin- und mineralstoffreich. Phytin entzieht dem Körper Zink. Diäten und Fastenkuren* führen auch oft zu einer Unterversorgung. Auch Sportler verlieren durch vermehrtes Schwitzen sehr viele Mineralstoffe. Wer zuviel Alkohol zu sich nimmt, läuft ebenfalls Gefahr zu wenig Zink aufzunehmen.

Wie bemerkt man Zinkmangel?
Wie bereits erwähnt, kann es bei Männern zu Zeugungsunfähigkeit kommen. Die Wundheilung kann bei einem Zinkmangel gestört sein. Frauen bemerken einen Mangel meist an brüchigen Nägeln und Haarausfall. Der Arzt kann einen Mangel anhand einer Blutanalyse feststellen.

Wie kann man vorbeugen?
Allem voran ist auf eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung zu achten. Fisch, Innereien und Meeresfrüchte enthalten viel Zink, daher sollte der Speiseplan diese Nahrungsmittel reichlich einschließen .

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Bildquelle: Gordito1869/wikipedia.de


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